Innovative Produkte verlangen adäquate Fertigungstechnik |
|
 |
|
Weltweit führender Schaltschrank-Hersteller Rittal setzt seit vielen Jahren auf Stanz- und Lasertechnik von TRUMPF |
|
 |
 |
Die jüngste Rittal-Schaltschrankgeneration hat ein patentiertes, symmetrisches Profil |
|
|
 |
Einige Tausend Groß-Schaltschränke werden im Rittal-Werk, Rittershausen monatlich gefertigt. Dazu bedarf es bis zu 15.000 Flachteilen täglich, das heißt rund 30 Tonnen Material. Etwa ein Drittel der Schränke gehören zu den kundenspezifischen Ausführungen - Tendenz steigend.
Um dem stetig wachsenden Bedarf an Schaltschränken genügen zu können, laufen die eingesetzten Fertigungsmittel rund um die Uhr. Automatisierung ist absolut notwendig
Die Anlagen sind beidseitig eines zweizeiligen Hochregal-Blechlagers in Linie angeordnet. Von hier werden sie mit Rohblechtafeln versorgt. Nach dem Flachbearbeiten nimmt das Lager sie ebenso automatisch wieder auf und hält sie zur Weiterverarbeitung, etwa zum Abkanten, bereit. |
| |
 |
 |
Eine der drei TRUMATIC 600 LASERPRESS arbeitet mit einem SheetMaster zum Beladen. Zum Entladen ist sie zusätzlich mit weiteren SheetMaster als Automatisierungs- Komponente bestückt. |
|
|
 |
"Unser Durchsatz von 30 Tonnen täglich allein für die Flachteile lässt sich nur durch automatisierten und zentralen Materialfluss bewältigen", begründet Hans-Jürgen Graf, Leiter Betriebsmittelkonstruktion und Sondermaschinenbau.
Linksseitig der Materialfluss- und Materiallagerlinie stehen eine TRUMATIC 500 ROTATION und eine TRUMATIC 500 FMC, mit SheetMaster automatisiert. Rechtsseitig befinden sich drei Stanz/Laser-Kombinationen TRUMATIC 600 L, von denen eine mit SheetMaster plus einer Entlade-Einheit automatisiert ist. "So reicht es während der Nachtschicht, wenn wir die Teile mit längeren Laufzeiten fahren und zwei Maschinen von nur einem Mitarbeiter bedient werden", erläutert Jürgen Jakobi, Gruppenleiter Sonderbau. |
| |
 |
 |
Beidseitig des Hochregal-Lagers sind fünf TRUMATIC Stanz- und Stanz-Lasermaschinen installiert |
|
|
 |
Vorteile der kombinierten Stanz-Laserbearbeitung
Stefan Nadler, Gruppenleiter NC-Programmierung weiß sehr wohl von Werkstücken, die an die 30 Minuten laufen: "Da ist es ein enormer Vorteil der Stanz/Laser-Kombi-Maschinen, dass man mit ihnen alles machen kann: Schnell und präzise stanzen, konturflexibel lasern und außerdem umformen." Zwar benötige er für die Bearbeitung insbesondere bei Gewindeformen vergleichsweise länger, "aber durch das Komplett-Bearbeiten in einer Aufspannung sind die Werkstücke für die Folge-Operationen mit anderer Technologie sofort fertig und müssen nicht zusätzlich gehandhabt werden." |
| |
 |
 |
Über eine doppelköpfige TRUMPF Laser- anlage wird im Pendelverfahren geschweißt |
|
|
 |
Ohne Stanzen läuft nichts
Die Investition in allein fünf Stanzmaschinen von TRUMPF, von denen drei zusätzlich auch Laserschneiden können, macht deutlich, welche Bedeutung das Stanzen für die Rittal-Sonderfertigung hat.
"Ohne Stanzen läuft bei uns gar nichts. Das ist ja schließlich die schnellste Methode, um in Bleche präzise Löcher zu machen", erklärt Ferdinand Graf und fügt hinzu: "Zusätzlich auch Laserschneiden zu können, macht uns darüber hinaus sehr flexibel. Beide Fertigungstechniken ergänzen sich einfach ideal." Die Stanz/Laser-Kombimaschinen nutzen ihre beiden Bearbeitungsmöglichkeiten in einer Relation von 60 zu 40 beinahe ausgewogen. Zum Stanzen und Umformen hat Rittal im Werk Rittershausen allein 400 Werkzeuge gespeichert. |
| |
|
|