Ditzingen, 31. Januar 2006 - „Kein gängiger Ausbildungsberuf vermittelt all die Kenntnisse, die eine Fachkraft für CNC-Blechbearbeitung benötigt“, erklärt Uwe Hetzer, Leiter des Schulungszentrums der TRUMPF GmbH & Co. KG in Ditzingen. Grund genug für TRUMPF, das modular aufgebaute Weiterbildungsangebot „Fachkraft (IHK) für CNC-Blechbearbeitung“ ins Leben zu rufen. In 32 Tagen und 200 Theorie- und Fachpraxisstunden vermittelt der Kurs die komplette Bandbreite der Blechbearbeitung. Dabei lernen die Teilnehmer, das ganze Potenzial ihrer Maschine zu nutzen – ein entscheidender Wettbewerbsvorteil. Der Lehrgang ist eine Kooperation von TRUMPF mit der IHK Region Stuttgart. Vom 3. April bis 26. Juli 2006 findet der nächste Kurs statt – bereits zum dritten Mal in Folge. Informationen und Buchung über das TRUMPF Schulungszentrum, Telefon 07156 – 303-700 oder per E-Mail unter training@de.trumpf.com.
Theorie bei TRUMPF, Praxis im eigenen Betrieb
Von der Stanz- und Nibbeltechnologie über das Laserschneiden und -schweißen bis hin zum Biegen: Die Teilnehmer der Weiterbildungsmaßnahme „Fachkraft (IHK) für CNC-Blechbearbeitung“ erhalten einen vollständigen Überblick über die verschiedenen Verfahren der Prozesskette Blech. Uwe Hetzer erklärt: „Unsere Weiterbildungsmaßnahme vermittelt darüber hinaus Kenntnisse in Werkstoff- und Materialkunde, Blechlogistik und Prozessoptimierung. Aber auch in Kostenrechnung und Projektmanagement sowie Arbeitssicherheit und Kundenorientierung.“ Ulrich Brändle, der die Teilnehmer des Kurses von Seiten TRUMPF betreut, ergänzt: „Wichtig ist uns auch, den Teilnehmern die Möglichkeiten unserer Maschinen aufzuzeigen. Denn sie befinden sich auf dem höchsten technischen Stand. Aber ohne das Wissen der Mitarbeiter darüber, wie sie diese Fähigkeiten nutzen können, entgeht den Unternehmen ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.“
Ihr theoretisches Wissen setzen die Teilnehmer in Form einer Projektarbeit im eigenen Betrieb um. Sie bearbeiten dabei, was für den Betrieb nützlich ist, beispielsweise Umkonstruktionen samt Einsparungs- und Kostenvergleich. In der Abschlussprüfung wird neben individuellen Fachfragen auch eine Präsentation dieser betrieblichen Projektarbeit gefordert. Erfolgreiche Teilnehmer erhalten ein IHK-Zertifikat. Einen Vorteil des Kurses sieht Hetzer auch in der Teilnehmerstruktur des Kurses. „Wir haben Mitarbeiter aus der Materiallogistik, Produktion und Arbeitsorganisation oder auch von Zulieferbetrieben. Sie haben also unterschiedliche Kenntnisse und können einander in verschiedenen Situationen unterstützen“, so Uwe Hetzer weiter.
Wissen, das ankommt
Die durchweg positiven Reaktionen aus den Betrieben zeigen, dass das Konzept aus Verfahrenskunde, Grundlagenfächern und betrieblicher Praxis aufgeht. „Auch wenn unser Mitarbeiter während des Kurses nicht immer zur Verfügung stand, hatten wir durch die Ausbildung und die Projektarbeit einen unmittelbaren Nutzen“, meint Ludwig Sprißler, Firma Ott Metallwarenfabrik GmbH in Hettingen. „So wurden beispielsweise nicht angegangene Verbesserungen im Rahmen der Projektarbeit umgesetzt.“ Sascha Steinbrück, Maschinenbediener bei der Firma Techno Blech GmbH in Sättelstädt, lobte die Weiterbildung als Bereicherung: „Während des Kurses bekam ich Zugang zu neuester Technik und umfassendem Ausbildungsmaterial. Und mein neu erworbenes Wissen kann ich direkt an meine Kollegen weitergeben", so sein Fazit.
Die nächste Weiterbildung zur „Fachkraft (IHK) für CNC-Blechbearbeitung“ findet vom 3. April bis zum 26. Juli 2006 statt. Sie ist eine von mehreren zertifizierten Weiterbildungsmaßnahmen, die TRUMPF in Kooperation mit der IHK anbietet: Interessierte Teilnehmer können sich auch zum Servicetechniker (IHK)“ und zur „Fachkraft (IHK) für Produktionsoptimierung“ weiterbilden. Weitere Informationen unter Telefon 07156 – 303-700 oder per E-Mail unter training@de.trumpf.com.
TRUMPF GmbH + Co. KG (www.trumpf.com)
Die TRUMPF Gruppe zählt mit einem Umsatz von 1,40 Milliarden € (Geschäftsjahr 2004/05) und rund 6.100 Mitarbeitern zu den weltweit führenden Unternehmen in der Fertigungstechnik. Unter dem Dach einer Holding sind die vier Geschäftsbereiche – Werkzeugmaschinen, Lasertechnik, Elektronik/Medizintechnik und Elektrowerkzeuge – zusammengefasst. Kerngeschäft ist die flexible Blechbearbeitung zum Stanzen und Umformen, für die Laserbearbeitung und zum Biegen. Im Bereich industrieller Laser und Lasersysteme ist das Unternehmen mit Stammsitz in Ditzingen nahe Stuttgart Technologie- und Weltmarktführer. Mit über 45 Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Österreich, in der Schweiz, in China, Taiwan und in den USA.