54 Auszubildende starten bei TRUMPF ins Berufsleben

Kurzfristig zehn Lehrstellen neu geschaffen

Ditzingen, 04.09.2006 – 54 Auszubildende nehmen bei dem Ditzinger Werkzeugmaschinen- und Industrielaserhersteller TRUMPF am 4. September 2006 ihre Ausbildung auf. Das sind zehn junge Menschen mehr als ursprünglich geplant – zehn junge Menschen, die so nicht auf der Straße stehen.

44 Ausbildungsplätze bietet das Unternehmen pro Jahr an den Standorten Ditzingen und Hettingen. Schon im Winter 2005 waren alle Stellen für das Ausbildungsjahr 2006 besetzt. Angesichts von 30.000 fehlenden Ausbildungsplätzen in Deutschland traf TRUMPF Personalgeschäftsführer Dr. Gerhard Rübling Ende Juni die Entscheidung: das Unternehmen sollte in diesem Jahr mehr tun. „Jugend ohne Perspektive, das ist etwas, das wir nicht tatenlos hinnehmen dürfen. Als Unternehmen sind wir Teil der Gesellschaft. Der damit verbundenen Verantwortung wollten wir nachkommen. Deshalb haben wir unsere Lehrstellenzahl um zehn erhöht“, so Rübling über seine Beweggründe.

Über die TRUMPF Website, die Industrie- und Handelskammern und die Agentur für Arbeit veröffentlichte das Unternehmen die freien Stellen. 300 Bewerbungen gingen dafür ein. Andreas Schneider, Leiter der Ausbildung bei TRUMPF, und sein Team wählten daraus innerhalb von fünf Wochen die zehn neuen Mitarbeiter aus. Dazu Schneider: „Das sind junge Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen, nicht zuletzt aufgrund ihrer mittelmäßigen Schulnoten nur Absagen erhalten hatten. Unser Standard-Auswahlverfahren bestehend aus einem Test und einem Vorstellungsgespräch durchliefen sie erfolgreich. Und sie sind aufgrund dieser unverhofften Chance außerordentlich motiviert.“

Und so beginnen am 4. September zusätzlich zu den 44 längst erwarteten Auszubildenden vier Industriemechaniker, zwei Mechatroniker, zwei Kauffrauen für Bürokommunikation, ein Elektroniker für Automatisierungstechnik und ein Fachlagerist ihre Ausbildung an den TRUMPF Standorten Ditzingen und Hettingen.

Einziger Unterschied zu den übrigen TRUMPF Auszubildenden: sie erhalten zunächst keine vertraglich verankerte Übernahmegarantie. Für die Jugendlichen ist das aber kein Problem. Im Gegenteil, es ist ein Anreiz, sich noch mehr anzustrengen. Denn natürlich wird das Unternehmen, sofern sie sich bewähren, alles dafür tun, um sie nach erfolgreichem Abschluss ihrer Ausbildung als Mitarbeiter behalten zu können.

TRUMPF ist eine Hochtechnologiegruppe mit den Schwerpunkten in der Fertigungs- und Medizintechnik. Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie unter www.trumpf.com > Unternehmen > Presse > Medienservice.

 
Drucken   Seitenanfang
© 2008 TRUMPF, 20.10.2008   Home   Impressum   AGB   Datenschutz