Gewindeformwerkzeuge halten genau das, was ihr Name verspricht. Sie bringen Gewinde in vorgearbeitete Bohrungen bzw. Stanzungen in Baustahl, Edelstahl oder Aluminium ein. Im Gegensatz zum Gewindeschneiden entstehen bei diesem Verfahren keine Späne, da das Material nicht geschnitten sondern verdrängt wird. Eine saubere Sache also.
Faserverlauf im Vergleich
Doch die TRUMPF Gewindetechnologie hat noch mehr Vorteile:
Die Oberfläche verfestigt sich beim Formen und hält deshalb später größeren Belastungen stand.
Die Maße der Gewinde differieren kaum.
Geformte Gewinde fallen nie zu groß aus, da eine Vorweite der ersten Gewindegänge vermieden wird.
Bei weichen Werkstoffen sind wesentlich höhere Drehzahlen als beim Gewindeschneiden möglich.
Die Gewinde werden in einer Aufspannung geformt. Zusätzliche Arbeitsgänge entfallen.
Die Drehzahl des Formwerkzeugs kann programmiert werden, der Umformprozess ist damit kontrollierbar. Das sichert einerseits eine hohe Qualität der Gewinde, andererseits wird auf diese Weise gewährleistet, dass das Formwerkzeug nicht über den Grenzwert hinaus belastet wird.
Das Formwerkzeug wird direkt geschmiert. Der Schmiermittelbehälter ist für mindestens 20.000 Gewinde ausgelegt.
Das Gewindeformwerkzeug wird genauso einfach wie die anderen Werkzeuge in den Mono-Stanzkopf eingewechselt.
Zur Verfügung stehen Gewindegrößen von M2,5 bis M10.