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TRUMPF
13.02.2019 /

„Mitarbeiter sollen sich mit dem Gebäude identifizieren“

Wer den Stammsitz von TRUMPF in Ditzingen besucht, dem fallen gleich mehrere Kräne auf. Das neue Parkhaus hat vor wenigen Wochen seine Tore geöffnet, eine Brücke über der Gerlinger Straße verbindet seit dem vergangenen Jahr zwei Gebäude und das firmeneigene Fitnessstudio nimmt gerade Gestalt an. Auch international greift TRUMPF gerne zum Spaten, etwa beim Bau der Smart Factory in Chicago oder dem Ausbau der neuen Fertigung der TRUMPF Tochter JFY in Yangzhou, China.

Für ihre außergewöhnliche Industriearchitektur haben die TRUMPF Gebäude schon viele Auszeichnungen erhalten: Die Smart Factory in Chicago hat im Jahr 2018 den Preis des deutschen Stahlbaus eingeheimst. Zwei Jahre zuvor machte der Ditzinger Campus beim Industriepreis 2016 in der Kategorie „Städtebauliche Anlagen“ das Rennen. Der Bund Deutscher Architekten BDA hat das Betriebsrestaurant „Blautopf“ im Jahr 2013 mit dem "Nike für soziales Engagement" belohnt.

Seine Bauprojekte lässt sich TRUMPF einiges Kosten. Das zeigt ein Blick in den aktuellen Geschäftsbericht. 43,2 Prozent der gesamten Investitionssumme entfielen 2017/2018 auf Baumaßnahmen. Doch warum bauen Unternehmen eigentlich? Und was sollten sie dabei beachten? Jürgen Schäfer, Leiter Corporate Real Estate Management & Sustainable Business bei TRUMPF, verrät mehr.

Herr Schäfer, welchen Einfluss haben Betriebsimmobilien auf den Unternehmenserfolg?

Da gibt es mehrere Aspekte. Zum einen verstärken unsere ansprechenden Gebäude die positive Außenwirkung von TRUMPF. Mit ihrer klaren Architektur und hochwertigen Bauweise unterstützen sie die Markenbildung. Zudem passen wir die Gebäude an unsere Arbeitsabläufe an, um die Produktionsprozesse zu verbessern. Und ganz wichtig: Wir möchten, dass sich unsere Mitarbeiter mit den Gebäuden identifizieren, damit sie gern darin arbeiten.

Wie gelingt es Ihnen, innerhalb der Vorgaben zu bleiben?

Bei öffentlichen Großprojekten wird der Zeit- und Kostenrahmen häufig überschritten – bei uns ist das anders. Um unsere Projekte wie geplant zu realisieren, müssen wir den Umfang der Gesamtmaßnahme ganz genau kennen und Unvorhersehbares realistisch einkalkulieren. Zudem muss jedem klar sein, wer die Verantwortung für was trägt und dass sich von Anfang an alle Projektbeteiligten abstimmen. Bei öffentlichen Großprojekten gibt es sehr oft Unterbrechungen und wechselnde Verantwortlichkeiten in den Projektteams. Dadurch geht viel Information verloren.
 

TRUMPF

Das TRUMPF Betriebsrestaurant Blautopf in Ditzingen zählt zu Jürgen Schäfers Lieblingsprojekten. 2013 hat der Bund Deutscher Architekten (BDA) das Gebäude mit dem Architekturpreis ausgezeichnet.

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2016 hat der Ditzinger Campus beim Industriepreis in der Kategorie „Städtebauliche Anlagen“ das Rennen gemacht. Hier zu sehen: Das Pförtnerhäuschen.

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Spatenstich für die neue Produktionshalle am TRUMPF Standort Hettingen im Januar 2019. 120 Mitarbeiter sollen das Kompetenzzentrum in zwei Jahren beziehen.

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In Chicago hat TRUMPF im Jahr 2017 eine Smart Factory für die vernetzte Blechfertigung eingeweiht.

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Bei der TRUMPF Tochter JFY wurde in Yangzhou im Mai 2018 der bislang größte Produktionsstandort der Gruppe weltweit eröffnet. Die Produktionsflächen betragen 19.000 m2.

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Das TRUMPF Betriebsrestaurant Blautopf in Ditzingen zählt zu Jürgen Schäfers Lieblingsprojekten. 2013 hat der Bund Deutscher Architekten (BDA) das Gebäude mit dem Architekturpreis ausgezeichnet.

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2016 hat der Ditzinger Campus beim Industriepreis in der Kategorie „Städtebauliche Anlagen“ das Rennen gemacht. Hier zu sehen: Das Pförtnerhäuschen.

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Spatenstich für die neue Produktionshalle am TRUMPF Standort Hettingen im Januar 2019. 120 Mitarbeiter sollen das Kompetenzzentrum in zwei Jahren beziehen.

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In Chicago hat TRUMPF im Jahr 2017 eine Smart Factory für die vernetzte Blechfertigung eingeweiht.

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Bei der TRUMPF Tochter JFY wurde in Yangzhou im Mai 2018 der bislang größte Produktionsstandort der Gruppe weltweit eröffnet. Die Produktionsflächen betragen 19.000 m2.

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Was war Ihr persönlich schönstes bzw. schlimmstes Bauprojekt?

Mein Lieblingsprojekt war das Betriebsrestaurant „Blautopf“ in Ditzingen, denn es war aus technischer Sicht die größte Herausforderung. Für das Holzdachtragwerk mussten wir viele Versuche und Berechnungen erstellen, da das verwendete Holz im Vergleich zu Baustoffen wie Stahl oder Beton sehr „lebendig“ ist. Ich hatte bisher kein schlimmes Projekt, aber bei manchen hätte ich auf die buchstäblich schweißtreibenden und frostigen Phasen gerne verzichtet, wie bei der Grundstückssuche in Mexiko bei sengender Sonne oder in Chicago bei -30° C.

Welche Tipps können Sie privaten Häusles-Bauer mit auf den Weg geben?

Auf jeden Fall einen Puffer einplanen – sowohl beim Bezugstermin als auch beim Budget. Diesen Puffer darf man dem Architekten und den ausführenden Firmen aber nicht verraten.

Jürgen Schäfer
Jürgen Schäfer
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Jürgen Schäfer ist bei TRUMPF der Mann fürs Bauen. Als Leiter Corporate Real Estate Management & Sustainable Business weiß er genau, worauf es bei Betriebsimmobilien ankommt.

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