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Was bedeuten Autonome Maschinen für Ihre Fertigung?

Das Zeitalter der intelligenten Fertigung hat längst begonnen. TRUMPF Maschinen agieren immer selbstständiger, sie analysieren und regeln Abläufe. Mit ihrer Hilfe werden Störungen vermieden und die Produktivität gesteigert. Mitarbeiter können schon heute bei vielen Tätigkeiten unterstützt und entlastet werden. Auch Laserschneiden wird in Zukunft noch einfacher und stressfreier. Welche weiteren Vorteile die Integration teilautonomer und autonomer Technologien für Ihre 2D-Laserbearbeitung mit sich bringt? Das erfahren Sie durch Klicken auf die grünen Punkte in der Grafik.

1. Weniger Ausschussteile

Sagen Sie Ausschuss den Kampf an: Denn noch bevor es zum Fehlschnitt aufgrund minderwertiger Materialqualität oder Verunreinigungen kommt, hat die Sensorik das bereits erkannt.

2. Intuitive Maschinen

Viele Störungen werden durch intelligente Assistenzsysteme erkannt oder verhindert. In Kombination mit der Touchpoint HMI Bedienoberfläche sind Maschinen intuitiver bedienbar. Zudem können durch Softwareupdates in Zukunft weitere Funktionen des autonomen Laserschneidens einfach aufgespielt werden

3. Transparente Prozesse

So geht stressfreie Arbeit: Hinweise oder Fehlermeldungen werden schnell und einfach mobil auf ein Tablet oder Smartphone geschickt. Der Bediener wird informiert, ob ein manueller Eingriff notwendig ist.

4. Entlastete Bediener

Während der Schneidprozess sicher läuft, hat der Bediener Zeit für andere Aufgaben, zum Beispiel Materiallogistik oder Arbeitsvorbereitung. Das sorgt für maximale Produktivität und Maschinenauslastung.

5. Störungsarme Nachtschichten

Teilautonome Funktionen in Kombination mit Automatisierungskomponenten ermöglichen eine stabile und überwachungsarme Fertigung – auch bei Nachtschichten mit geringerer Personaldichte.

6. Planbare Wartung und Rüstung

Zukünftig wird es möglich sein, dass autonome Laserschneidmaschinen Wartungen selbst vorschlagen und kontrollieren und den Rüstbedarf prognostizieren. Mit EasyOrder ist schon heute eine einfache Bestellung und schnelle Verfügbarkeit von Verschleißteilen gewährleistet.

7. Geschwindigkeiten weit über den Standardwerten

Dank Active Speed Control wird das Einkalkulieren von Puffern beim Vorschub hinfällig. Mit der Sensorik arbeitet die Maschine jeweils so schnell wie möglich und so prozesssicher wie nötig. Häufig sind Geschwindigkeiten erzielbar, die deutlich über den in den Schneiddaten hinterlegten Standardwerten liegen.

8. Automatische Nachproduktion

Hoch- und vollautonome Laserschneidanlagen werden künftig nach behobenen Störfällen selbstständig Wiedereinstiegsstrategien ermitteln. So wird eine automatische Nachproduktion möglich.

9. Weniger Nacharbeit

Die Active Speed Control ermittelt den optimalen Vorschub und regelt bei Bedarf nach, auch dann, wenn die Blechdicke variiert. In vielen Fällen wird so die Grat- und Schlackebildung reduziert.

Haben Sie sich darüber schon einmal Gedanken gemacht?

Wird es in den nächsten Jahren bereits vollautonome Maschinen geben?

Bereits heute können wir auf eine Vielzahl an Meilensteinen auf dem Weg zur Autonomen Maschine zurückblicken. Hierzu gehören Maschinenfunktionen und Assistenzsysteme wie Smart Collision Prevention zur Kollisionsvermeidung, Smart Nozzle Automation, der automatische Düsenwechsler sowie die intelligente Laserstrahlüberwachung Smart Beam Control. Die Entwicklung ist aber längst nicht abgeschlossen. Das zeigen bahnbrechende Entwicklungen wie der Laservollautomat TruLaser Center 7030 oder die adaptive Vorschubregelung Active Speed Control. Bis zur Vollautonomie werden noch einige Jahre vergehen. Auch eine vernetzte Fertigungsumgebung sowie Künstliche Intelligenz (KI) spielen dabei eine wichtige Rolle.

Wer braucht eigentlich autonome Maschinen?

Jedes Unternehmen, das sich zum Ziel setzt, im Zeitalter der Digitalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben, erzielt durch Automatisierung von Prozessen und den Einsatz autonom agierender Maschinen positive Effekte. Intelligente Automatisierungslösungen beispielsweise schaffen die Basis für eine wirtschaftliche Fertigung und bieten viele Vorteile in puncto Effizienz und Transparenz. Doch was nutzt die schnellste Maschine, wenn zum Beispiel Teile kippen? Intelligente Assistenzsysteme sind für viele Herausforderungen der Zukunft die Lösung. Stillstandzeiten können bei 2D-Laserschneidmaschinen schnell die Hälfte der Arbeitszeit ausmachen. So lange wird gerüstet, absortiert oder es werden Störungen behoben. Autonom fertigende Lasermaschinen sind in der Lage, Störungen selbstständig zu vermeiden und zu beheben.

Welche Auswirkungen hat Autonomie auf meine Teilekosten?

Mit einem zunehmenden Grad an Autonomie sinken die Teilekosten. Das hängt damit zusammen, dass generell weniger Störungsfälle beim Produzieren auftreten. Und falls sie doch auftauchen sollten, werden sie sofort von der Maschine erkannt und ggf. mit Bedienerunterstützung behoben. Das wirkt sich positiv auf den Output aus. Darüber hinaus wird deutlich weniger Ausschuss produziert. Active Speed Control beugt präventiv Schnittabbrüche aufgrund beispielsweise variierender Materialqualitäten vor. So wird beispielsweise vermieden, dass unbemerkt Ausschussteile produziert werden.

Wird es in Zukunft nur noch perfekte Teile ohne Ausschuss geben?

Eine Fertigung ganz ohne Störungen und Ausschuss ist wünschenswert, aber wenig realistisch. Eine Annäherung an spärlich gefüllte Schrottcontainer ist das Ziel. Es wird jedoch immer Materialien und Qualitäten geben, die sich nur bedingt zum präzisen Laserschneiden eignen. Ob produzierte Teile keiner weiteren Nacharbeit bedürfen, hängt immer vom Anwendungsfall ab. Grat- und Schlackebildung lässt sich nicht vollkommen ausschließen. Wir arbeiten jedoch daran, dass die Feile nur noch in den seltensten Fällen der Werkzeugschublade entnommen werden muss.

Was hat die Active Speed Control mit Autonomem Laserschneiden zu tun?

Active Speed Control ist die neueste Entwicklung von TRUMPF auf dem Weg zur Autonomen Maschine und schafft den Einstieg ins teilautonome Laserschneiden. Durch sie wird die Teileproduktion robuster, transparenter, unabhängiger – und vor allem produktiver. Möglich wird dies durch eine ständige Überwachung des Schneidprozesses. Per Live-Blick durch die Düse beobachtet die Sensorik die Strahlung, die beim Schmelzen des Materials entsteht. Anhand dieses sogenannten Prozessleuchtens bestimmt sie, ob die Schmelze wie geplant austritt, ermittelt den schnellstmöglichen Vorschub und regelt bei Bedarf nach – und das viele hundert Mal pro Sekunde. Die Effekte: weniger Ausschuss, höhere Prozessstabilität und eine geringere Bedienerbindung an der Maschine.

Ersetzen Maschinen die Bediener?

Ein klares Nein. Die Bedienerbindung an der Maschine nimmt ab. Das geschieht aber aus gutem Grund, der Bediener wird nicht mehr gezwungen sein, den Schneidprozess manuell zu überwachen. Das entlastet ihn. Die Notwendigkeit des manuellen Eingriffs in kritischen Situationen wird drastisch gesenkt. Stattdessen erhält er, etwa bei der Vorschubregelung Active Speed Control, eine Info auf das Mobilgerät und kann entsprechend reagieren. Besonders vorteilhaft ist, dass der Bediener sich nun anderen Aufgaben widmen kann – wie etwa der Programmierung oder der Rüstungs- und Wartungsvorbereitung. Der Bediener behält zu jeder Zeit die volle Kontrolle, unterstützt durch die Lasermaschine und deren Assistenzsysteme.

Broschüre herunterladen

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16.11.2018
2 MB
Broschüre TruLaser Center 7030

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12.11.2018
6 MB
Broschüre 2D-Laserschneidmaschinen

pdf

22.10.2018
544 KB
Flyer Intelligente Funktionen im 2D-Laserschneiden 

 

 

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