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Noch nicht ganz rund, aber doch ein Grund zum Feiern: 95 Jahre TRUMPF

Kundennähe und Innovationsgarant: diese heute fest verankerten Unternehmenswerte ziehen sich als roter Faden durch 95 Jahre TRUMPF Geschichte. Ob als mechanische Werkstatt in den 1920er Jahren oder als globales Hochtechnologieunternehmen mit Milliardenumsätzen – Christian Trumpf und Familie Leibinger teilen eine Erfolgsformel: Man muss unbeirrt mit eigenen Ideen vorangehen und am richtigen Ort zur richtigen Zeit damit überzeugen.

Herausforderungen als Chance begreifen

portrait of Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller member of the managing board of TRUMPF

"Gestalten, weiterentwickeln, das Unerwartete umsetzen – das macht TRUMPF seit nunmehr fast einem Jahrhundert aus. Dabei ist eines klar: Ohne die richtigen Mitarbeiter geht es nicht. Menschen, die Freude an der Veränderung haben, am Weitertreiben und die vor allem nicht aufgeben. Herausforderungen als Chance begreifen und bereit sein für Neues: Das ist für mich auch die Überschrift von 95 Jahren TRUMPF. Einige Meilensteine, die verdeutlichen, wie uns das seit 1923 – wie ich denke – ganz gut gelungen ist, haben wir für Sie in diesem Webspecial anschaulich zusammengefasst. Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen beim Erkunden!"

Nicola Leibinger-Kammüller, CEO TRUMPF Gruppe

5 vor 100: Das sind nicht nur die verbleibenden Jahre bis zum runden Jubiläum

Sondern das sind auch die fünf Bausteine für fast ein Jahrhundert Erfolgsgeschichte: Produkte, Mitarbeiter, Fachmessen, Mobilität und Internationalisierung. Um das Publikum immer wieder mit eigenen Innovationen zu überraschen, setzen sowohl Christian Trumpf als auch Berthold Leibinger früh auf internationale Fachmessen. Außerdem sind ein mobiler Kunden- und Außendienst sowie Niederlassungen in den wichtigsten Weltmärkten ein wichtiger Schlüsselfaktor für den Erfolg.

Produkte: Vom "Nibblerkönig" zum Laserpionier

Die Biegsamen Wellen machen den Anfang

Das erste Produkt sind die Biegsamen Wellen. Diese werden zunächst nur für den zahnärztlichen und den Druckereibedarf gefertigt. Mit der Entwicklung des motorischen Antriebs werden sie auch für industrielle Zwecke gefertigt, zum Beispiel zur Bearbeitung von Metall und Holz.

"König der Nibbler"

Der Erfolg von TRUMPF in den Wirtschaftswunderjahren ist eng mit dem Erfindergeist des jungen Berthold Leibinger verknüpft, der mit der Kopiernibbelmaschine eine innovative und profitable Maschine für die Blechbearbeitung auf den Weg bringt. Immer häufiger wird TRUMPF daher als "Nibblerkönig" bezeichnet.

Durchbruch bei Elektrowerkzeugen

1963 gelingt Berthold Leibinger auf dem Gebiet der Elektrowerkzeuge eine weitere Innovation: Er entwickelt einen neuen, handlichen Schweißkantenformer TKF, mit dem ein Arbeiter in einer vollständigen Umkehrung des bisherigen Verfahrens durch schrittweise Bearbeitung eines Bleches Schweißkanten erzeugen kann. Der große Erfolg ermöglicht weitere Investitionen.

Inspirationen aus USA fließen in die Produktentwicklung ein

Nachdem Berthold Leibinger in den USA mit numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen in Kontakt gekommen war, entscheidet er sich Mitte der 1960er Jahre dazu, selbst die Entwicklung einer numerisch gesteuerten Kopierstanzmaschine zu verfolgen. Der Mut wird belohnt: die TRUMATIC 20 wird auf der Europäischen Werkzeugmaschinen-Ausstellung in Paris 1968 zur Sensation.

Der Anfang der Laser-Revolution: Bewährtes in Frage stellen

Trotz des anhaltenden Erfolgs der Kopiernibbelmaschine hinterfragt Leibinger das bisher Erreichte und untersucht 1978 auf einer Amerikareise persönlich, ob der damals viel diskutierte CO2-Laser zum Blechschneiden verwendet werden könne. Bereits ein Jahr später stellt er die erste kombinierte Stanz-Lasermaschine mit Strahlquellen aus den USA vor.

TRUMPF und seine Laser revolutionieren die Blechfertigung

Ab 1985 setzt TRUMPF mit dem ersten, selbst entwickelten und produzierten CO2-Laser, dem TRUMPF LASER TLF 1000, ein Ausrufezeichen in der Branche. Vier Jahre später kommt der erste "gefaltete" Laser von TRUMPF auf den Markt. Bis heute ist er der meistverkaufte Multikilowatt-Laser der Welt.

Die Schlagzahl an Innovationen geht weiter

TRUMPF stellt 1987 eine weitere Neuerung im Laserbereich vor: die TRUMATIC L 3000 ist eine Flachbettlaserschneidanlage mit fliegender Optik. Der Clou: Nicht das Werkstück wird bewegt, sondern der Bearbeitungskopf "fliegt" über das Blech.

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seit 1923

Gründungsjahr

Christian Trumpf erwirbt die mechanische Werkstätte der Julius Geiger GmbH in Stuttgart, die für ihre Biegsamen Wellen bekannt sind.

15.000

Kopiernibbelmaschinen

Dieses Produkt wird in den 1950er und 1960er Jahren zum absoluten Verkaufsschlager von TRUMPF und ebnet den Weg für weitere Investitionen.

5.000

Einzelpatente

TRUMPF hält heute rund 5000 Einzelpatente. Berthold Leibinger selbst erwirbt schrittweise Unternehmensanteile u.a. durch den Erlös seiner eigenen Patente.

Mitarbeiter: Handwerk und Tüftlergeist als Erfolgsgaranten

95 Jahre Erfolgsgeschichte in 4 Minuten

Fachmessen: Neue Produkte mit Überraschungseffekt

Mobilität: Auf vier Rädern immer nah am Kunden dran

„Wir kommen zu Ihnen“: Produktvorführungen direkt beim Kunden

Mit dem "Mobilen Vorführzentrum" ist der TRUMPF Vertrieb bereits in den 1960er Jahren quer durch Deutschland unterwegs und ermöglicht es Kunden direkt aus dem Fahrzeug heraus, neue Aushauscheren vor Ort ausführlich zu testen.

Mit Elektrowerkzeugen im Gepäck durchs Land der aufgehenden Sonne

In einem Toyopet Crown fahren TRUMPF Elektrowerkzeuge Ende der 1960er Jahren durch Tokio. Dabei setzt Christian Trumpf auf Handels- und Vertriebspartner vor Ort, die die Produkte in Landessprache an den Kunden bringen.

Bis zum Eiffelturm und weiter

Dank des extra angefertigten Vorführwagens der damaligen Pariser Handelsvertretung TECHNOM profitieren ab 1960 auch französische Blechbearbeiter von persönlichen Präsentationen der neuesten Elektrowerkzeuge und Blechschneidemaschinen.

Schneller Kundendienst als Erfolgsturbo

Nicht nur die Zuverlässigkeit der TRUMPF Maschinen, sondern auch die Verfügbarkeit des technischen Kundendiensts beschleunigen den Unternehmenserfolg in Europa in den 1970er Jahren. Auch in Spanien schätzen Kunden den individuellen TRUMPF Service.

Mobile Produkttour in XXL

2011 tourt der Lasertruck als "rollendes Vorführzentrum" über vier Wochen lang durch Deutschland und bringt unter dem Motto "The Power of Choice" Kunden das große TRUMPF Portfolio an Laserkomponenten näher.

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"Es wird ja viel geredet, aber das reicht nicht. Das Reden muss zur Tat werden – daran werden wir gemessen."

Dr. Nicola Leibinger-Kammüller
CEO TRUMPF Gruppe

"Merke: es ist besser 80 % rechtzeitig als 100 % zu spät zu haben."

Prof. Dr. Berthold Leibinger
TRUMPF Gesellschafter
Historical portrait of the company founder of TRUMPF Christian Trumpf

"Was ihr oben an Energie reinsteckt, das kann unten rauskommen."

Christian Trumpf
Unternehmensgründer
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Internationalisierung: Von der mechanischen Werkstatt zur Smart Factory

Am Anfang steht die mechanische Werkstätte

Christian Trumpf erwirbt 1923 die mechanische Werkstätte der Julius Geiger GmbH in Stuttgart, die zehn Jahre später bereits zu klein für die industrielle Produktion der Biegsamen Wellen ist. 1933 steht daher der Umzug in eine größere Fertigungsstätte in Weilimdorf an.

Die erste Million wird in Weilimdorf umgesetzt

In den Wirtschaftswunderjahren um 1950 produziert TRUMPF einen Jahresumsatz von 11 Millionen DM und beschäftigt rund 300 Mitarbeiter. Am Weilimdorfer Standort beginnt der im Nachbarort geborene Berthold Leibinger, Christian Trumpfs Patensohn, seine Ausbildung.

Weltweiter Erfolg macht zweites Werk notwendig

Mitte der 1950er Jahre werden die Aushauscheren auch international erfolgreich vertrieben. Um die Produktionskapazitäten zu erhöhen, eröffnet TRUMPF 1955 erstmals einen zweiten Standort in Hettingen auf der Schwäbischen Alb.

Sprung über den großen Teich

Der erste ausländische Produktionsstandort von TRUMPF entsteht nicht in Europa, sondern in Farmington (Connecticut), wo im Jahr 1969 die Vertriebsgesellschaft TRUMPF America Inc. gegründet wird. Das Ziel: TRUMPF früh in den Vereinigten Staaten etablieren, da der Weltmarkt für Werkzeugmaschinen damals hauptsächlich von US-Firmen dominiert wird.

Die Attraktivität der Schweiz lockt

1963 gründet TRUMPF in Zug, Schweiz, die erste Auslandsgesellschaft. Ab den 1980er Jahren überträgt Leibinger schrittweise die Entwicklung, Fertigung und den Vertrieb aller Elektrowerkzeuge auf die TRUMPF Grüsch AG im Kanton Graubünden. Die mittleren Arbeitskosten und die hohe Produktivität machen Grüsch seit 1985 auch für die Produktion von Werkzeugmaschinen zu einem attraktiven Fertigungsstandort.

Ditzingen wird zum neuen Dreh- und Angelpunkt

1972 verlegt TRUMPF seinen Standort von Weilimdorf in den Nachbarort Ditzingen und profitiert dort von den besseren Verkehrs- und Produktionsbedingungen.

Preisgekrönte Architektur

Noch heute sitzt die Hauptverwaltung im gleichen Gebäude, das 2013 komplett saniert wurde. Das Architektenbüro Barkow Leibinger sorgt mit prämierten Bauwerken wie dem Betriebsrestaurant "Blautopf" oder der lasergeschnittenen Hauptpforte für ein ansprechendes Arbeitsumfeld.

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Kontakt

Dr. Alexandra Fies
Historische Kommunikation
Fax +49 7156 303932911
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