Das Eisen- und Hammerwerk Teningen (EHT)

1931 - 2014

Eisen- und Hammerwerke Teningen (EHT) GmbH

Nach dem Konkurs der Saaler AG gründeten Emil Tscheulin und die Familie Theisen am 14. November 1931 gemeinsam die Eisen- und Hammerwerke Teningen (EHT) GmbH. Je 50% der Geschäftsanteile wurden dabei von Theisen und der Aluminiumwerke Tscheulin GmbH gehalten, Ernst Saaler wurde als Geschäftsführer angestellt. Zu Beginn beschäftigte EHT 25 Arbeiter und 8 Angestellte, 1938 bereits 135 Arbeiter und 25 Angestellte. Das Produktportfolio der Saaler AG wurde übernommen und umfasste Rot- und Graugussteile, Feld-, Wald- und Wiesengeschirre, Maschinen, Maschinenteile und Apparate, vor allem für die Gaserzeugung, Gasreinigung und die Chemische Industrie.

EHT im Zweiten Weltkrieg

Neben dem bestehenden Produktprogramm, dessen Produktion weiter aufrechterhalten wurde, gab es in dieser Zeit auch direkte Aufträge für die Wehrmacht. Die Zahl der Beschäftigten stieg von 1939-1945 zeitweise auf 183 Mitarbeiter, davon waren 53 Zwangsarbeiter. Zum Ende des Krieges beschäftigte EHT 68 Personen, die Produktionsstätten blieben unbeschädigt.

Nachkriegszeit

Nach dem Krieg und im Zuge des Wirtschaftswunders erholte sich auch bei EHT die Lage Stück für Stück. Zu Beginn wurde sogar die Herstellung der landwirtschaftlichen Werkzeuge wieder aufgenommen. 1948 lag die Zahl der Beschäftigten bei 154. Nach dem Tod Tscheulins übernahm 1953 Familie Theisen 95% der Geschäftsanteile, die Aluminiumwerke Tscheulin GmbH behielt 5%. 

Mitarbeiter aus dem Jahr 1951

Gaswascher

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Die Geburt der Biegemaschine

Zu Beginn der 50er-Jahre startete die Entwicklung der Gesenkbiegemaschinen, eine der wichtigsten Entscheidungen des Unternehmens und der Grundstock für den heutigen Pressenbau. Die erste Biegemaschine wurde 1954 auf den Markt gebracht und kennzeichnet den Anfang des EHT Abkantpressen- und Tafelscherenbaus. Bis in die 60er Jahre lag die Geschäftsführung bei Ernst Saaler, anschließend übernahm Eduard Theisen die Geschäftsleitung. 1967 hatte das Werk bereits rund 300 Beschäftigte.

Produktion von Biegemaschinen um 1966 (Foto: Archiv Armin E. Möller)

Zylinderproduktion um 1956 (Foto: Archiv Armin E. Möller)

Hannover-Messe 1967

Produktion von Tafelscheren um 1966 (Foto: Archiv Armin E. Möller)

Die Tafelscheren-Mannschaft 

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Standortentwicklung und Kooperation mit TRUMPF

Während in den 70/80er Jahren die Lieferzeit für eine Abkantpresse bei rund 13 Monaten lag, konnte diese mit Einführung der ersten Serienmaschine EcoPress 1993 deutlich verkürzt werden. Bereits 1992 erfolgte die Umfirmierung zur EHT Werkzeugmaschinen GmbH, im April 1999 war der Spatenstich für eine neue Halle und Lackiererei, die 2000 eröffnet wurden. In den Jahren 2003 bis 2012 bestand eine Vertriebskooperation zwischen EHT und TRUMPF. Zum damaligen Zeitpunkt war die Presskraft von TRUMPF Biegemaschinen mit 320 Tonnen limitiert. So rundeten EHT Maschinen das TRUMPF Biegeportfolio nach oben hin ab. EHT VarioPress Maschinen erhielten in der Kooperationszeit den Namen TrumaBend S-Serie, der späteren TruBend Serie 8000.

Der Haupteingang damals… 

 …und um 1960

Der Standort im Jahr 1966 (Foto: Bruno Krupp)

EHT Anfang der 2000

Die TrumaBend S-Serie

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Logo

Das Logo hat sich in diesem Zeitraum mehrmals verändert bis es schließlich zu dem EHT-Logo wurde, das viele vermutlich noch kennen.


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