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TRUMPF
25.03.2019 / Ramona Hönl

So gelingt Digitalisierung in der Blechfertigung

Kleine und mittelständische Unternehmen zögern manchmal, das Thema Digitalisierung anzugehen. Nicht aber die Metallbau-Firma Riguzzi AG aus der Schweiz. Mit TRUMPF als Partner hat die Firma ihre Blechfertigung digitalisiert. Die Produktion lässt sich jetzt digital steuern, überwachen und verbessern.

Der Tag X war gekommen und der Firmeninhaber Andreas Riguzzi war ein wenig nervös. Von einer Sekunde auf die andere sollte aus seiner florierenden Metallbaufirma Riguzzi in Felben, Schweiz, ein digitales Vorzeigeunternehmen werden. Die selbst programmierte Access-Daten-bank wurde abkoppelt und die bisher nur lose verbundenen Arbeitsprozesse auf einen Knopfdruck verknüpft. Doch nicht das neue System rief die Nervosität hervor, da hatte er Vertrauen in den Hersteller: die Firma TRUMPF, von der er auch Laser-, Stanz- und Biegemaschinen einsetzt.

Mitarbeiter auf Digitalisierung vorbereiten

Nein, vielmehr sorgte er sich um die Mitarbeiter. Werden sie sich wohl fühlen, wenn sie nun mit iPads vor den Maschinen stehen und nicht mehr mit den ihnen vertrauten A4-Papieren? Diese Sorge ist nicht unbegründet, doch in diesem Fall vergebens. Andreas Riguzzi und die TRUMPF Experten hatten die Mitarbeiter gut vorbereit, zum Beispiel bei einem Workshop. Auch über weitere Vorteile der Softwarelösung haben die Beteiligten ausgiebig diskutiert und sich dann dafür entschieden.

Mit Digitalisierung wachsen

Der Wandel zum digitalen Unternehmen stand an, weil die Riguzzi AG vor einem Problem stand, das sich auch andere Firmen wünschen: einem Wachstumsproblem. Zwar hat Andreas Riguzzi stets wert daraufgelegt, seine vom Vater übernommene Metallbaufirma mit modernen Werkzeugmaschinen auszustatten. Folgendes bemerkte er aber schnell: Je moderner seine Firma produzierte, umso mehr Kunden klopften bei ihm an. Für Andreas Riguzzi war dies eine doppelte Belohnung. Denn einerseits wuchs seine Metallbaufirma, anderseits belohnten ihn die Kunden für seine Technikbegeisterung.

Alte Datenbank geriet an ihre Grenzen

Doch trotz moderner Werkzeugmaschinen von TRUMPF stieß die Firma mit den mittlerweile 23 Mitarbeitern an ihre Grenzen. Zum Beispiel bei der Auftragsabwicklung, hinter der eine selbst programmierte Access-Datenbank steckte. Das reicht in vielen Fällen; doch mit dem Wachstum mussten immer mehr Mitarbeiter auf das Tool zugreifen. Das System stand am Anschlag. Eines Tages war der TRUMPF Kundenberater Patrick Kühne bei ihm. Dieser sah die Datenbank und sagte sofort: „Wir haben eine neue Software, welche dir die Probleme bei der Auftragsabwicklung und noch vieles mehr lösen könnte: TruTops Fab.“

Fertigung transparent darstellen und steuern

TruTops Fab? Andreas Riguzzi las sich ein, sprach nochmals mit den TRUMPF Experten und dann wusste er: Das war exakt das, was ihm fehlte. Mit dieser modular aufgebauten Software kann er seine Fertigung transparent darstellen und sie steuert und verwaltet die Prozesse vom Kundenauftrag bis zum Versand. Durch die Anbindung an die Steuerung der Maschinen oder der Lasersysteme würde er in Zukunft den aktuellen Stand der Fertigung und den Status der Fertigungsaufträge immer im Blick haben. Und das Tool bot ihm viele andere Vorteile. Denn sobald Daten automatisch übernommen werden, sinkt die Fehlerquote erheblich, allein deshalb, weil keine Tippfehler mehr entstehen.

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Andreas Riguzzi (links) hat den Schritt in die Digitalisierung erfolgreich gemeistert. Hier fachsimpelt er mit einem seiner Mitarbeiter.

 – TRUMPF Schweiz AG
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Patrick Kühne von TRUMPF (links) und hat Andreas Riguzzi beim Einstieg in die Digitalisierung begleitet.

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Andreas Riguzzi (links) hat den Schritt in die Digitalisierung erfolgreich gemeistert. Hier fachsimpelt er mit einem seiner Mitarbeiter.

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Patrick Kühne von TRUMPF (links) und hat Andreas Riguzzi beim Einstieg in die Digitalisierung begleitet.

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Andreas Riguzzi war entschlossen, in die Digitalisierung einzusteigen. Zusammen mit einer neuen Abkantpresse und einer neuen Lasermaschine von TRUMPF führte er TruTops Fab ein. Aus dem Baukasten nahm er zuerst die Auftragsbearbeitungssoftware, Produktionsüberwachung und die Kalkulation. Sein Tipp: „Ich kann nur empfehlen, sogleich mehrere Module zu installieren. Denn der einmal eingegebene Datensatz kann so mehrfach verwendet werden, was zu erheblichen Zeitersparnissen führt.“

Dank Digitalisierung 50 Prozent Ersparnis

Die Arbeit, welche TruTops Fab abnimmt, ist bei einer Firma wie Riguzzi erheblich. Andreas Riguzzi: „Die Ersparnis liegt sicher bei rund 50 Prozent.“ Er lächelt und sagt dann: „Und ich dachte zuerst, diese Software könnte für ein eher kleines, mittelständisches Unternehmen zu teuer sein.“ Weitere Module kamen bereits nach kurzer Zeit dazu: eines für die Bewirtschaftung des Lagers; eines für den Einkauf – und schließlich ein Modul, das seinen Blechbearbeitungsbetrieb auch für Außenstehende sichtbar ins Zeitalter der Digitalisierung hievt: das Monitoring der Fertigung. Seit der Einführung stehen überall in der Fabrikhalle große Monitore. Darauf sind die Aufträge entsprechend der Priorität aufgelistet. Jeder Maschinenbediener sieht auf seinem Monitor den nächsten Auftrag und kann alle notwendigen Daten abrufen.

Die Digitalisierung der Blechfertigung geht weiter

„Ich bin froh, dass wir diesen Schritt gemacht haben, aber wir sind mit der Digitalisierung unserer Firma noch lange nicht am Ende“, sagt Riguzzi. Bei den weiteren Maßnahmen will er weiterhin auf TRUMPF setzen. Nicht nur aufgrund der Maschinen, auch der Service hat ihn überzeugt. Zu seinem persönlichen Berater Patrick Kühne hat er einen guten Kontakt. Außerdem konnte er die Finanzierung ganz unkompliziert über die TRUMPF eigene Bank abwickeln.

25.03.2019
Ramona Hönl

Chefredakteurin TRUMPF Online Magazin & Sprecherin Additive Manufacturing

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