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3D-Druck verbessert Werkzeug- und Formenbau

Kühleigenschaften 3D-gedruckter Werkzeuge deutlich verbessert // TRUMPF etabliert additive Technologien bei deutschen Herstellern // TruPrint 1000 eignet sich für den Einstieg in den 3D-Druck

Ditzingen: 4. April 2019 – Auf der internationalen Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau Moulding Expo von 21. bis 24. Mai in Stuttgart zeigt TRUMPF, wie Unternehmen der Branche die Vorteile von 3D-Druck nutzen können. So ermöglicht es additive Fertigung, Werkzeuge mit konturnaher Kühlung herzustellen. Diese führen die Wärme, die beim Produktionsprozess auftritt, unmittelbar dort ab, wo sie entsteht. Dadurch reduziert sich die Zykluszeit und die Qualität der gefertigten Bauteile steigt.

Kühlung dort, wo Wärme entsteht
Bei der Herstellung von Bauteilen im Spritz- oder Druckguss entsteht Wärme. Um diese abzuführen, statten Hersteller die entsprechenden Formen mit Kühlkanälen aus. Damit halten sie die Temperatur möglichst konstant und wirken unter anderem Verzügen im Bauteil entgegen. Mit konventionellen Methoden wie dem Fräsen kommen sie jedoch schnell an ihre Grenzen. „Vor allem bei komplexen Formen erreichen wir mit dem Bohrer nicht alle relevanten Stellen, da wir nicht um die Ecke herum bohren können“, sagt Marc Dimter, der als Branchenmanager bei TRUMPF den Bereich Werkzeug- und Formenbau verantwortet. Der 3D-Drucker baut die Form hingegen schichtweise auf. Das ermöglicht Kühlkanäle, die nahezu parallel zur Werkzeugwand verlaufen. Der größte Vorteil: Die Zykluszeit lässt sich reduzieren, weil das Werkzeug schneller abkühlt. Außerdem steigt in vielen Fällen die Qualität, weil sich die Bauteile weniger verziehen. Weiterhin führt die schnellere Abkühlung sowohl im Spritz- als auch im Druckguss zu homogeneren Materialeigenschaften, wodurch die Belastbarkeit der Bauteile steigt. 

Deutsche Hersteller zögern noch beim 3D-Druck
Trotz dieser Vorteile sind die additiven Technologien im deutschen Werkzeugbau bislang wenig verbreitet. „Vielen Unternehmen fehlt das Knowhow und auch die Investitionssumme schreckt sie ab“, sagt Christoph Doerr, der ebenfalls im Branchenmanagement Werkzeug- und Formenbau bei TRUMPF tätig ist. Firmen aus den USA, die ihre Formen nach Europa liefern, seien hier schon weiter. Deshalb zeigt TRUMPF auf der Moulding Expo den 3D-Drucker TruPrint 1000 als Einsteigermodell. Die Anlage lässt sich mit dem Plug-and-Play-Prinzip einfach installieren und bedienen. Sie eignet sich besonders gut für kleine Spritzguss-Formeinsätze, wie etwa für Kunststoff-Stecker in der Elektronikbranche. Ebenso zeigt das Hochtechnologieunternehmen gedruckte Werkzeuge und Formen mit optimierter Kühlung. Mithilfe einer gedruckten Vorkammerbuchse konnte das Unternehmen beim Kunden die Zykluszeit um knapp 30 Prozent reduzieren. „Wir möchten Werkzeugmacher motivieren, die enormen Potenziale des 3D-Drucks zu nutzen. Deshalb erhalten sie bei uns Schulungen für das Konstruieren in 3D“, sagt Dörr. Zudem liefert TRUMPF das Pulver und die Parameter für die jeweiligen Anwendungen direkt mit, was einen leichten Einstieg in die neue Technologie gewährleistet.

TRUMPF zeigt die Technologien auf der Moulding Expo am Gemeinschaftsstand des VDWF, in Halle 7 Stand C55.

Zu dieser Presse-Information stehen passende digitale Bilder in druckfähiger Auflösung bereit. Diese dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe „Foto: TRUMPF". Grafische Veränderungen – außer zum Freistellen des Hauptmotivs – sind nicht gestattet.

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Ansprechpartner

Ramona Hönl
Sprecherin Additive Manufacturing und Elektronik
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