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TRUMPF Gewinn und Auftragseingang legen zu / Weltweite Nachfrage nach Halbleitern und Datacentern beflügelt Geschäft / Leibinger-Kammüller: Trotz geopolitischer Unsicherheiten optimistischer Blick auf kommende Monate

Hochtechnologieunternehmen TRUMPF SE + Co. KG legt Zahlen für das Geschäftsjahr 2025/26 vor: Umsatz mit 4,3 Milliarden Euro in etwa auf Vorjahresniveau, der Auftragseingang steigt um fast 7 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro. Die EBIT-Rendite wächst spürbar auf 11,1 Prozent.

Ditzingen, 15. Oktober 2026 – Die TRUMPF Gruppe verzeichnet zum Abschluss des Geschäftsjahrs 2025/26 am 30. Juni 2026 einen leichten Umsatzzuwachs von 0,2 Prozent auf 4,34 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,33 Milliarden Euro). Der Auftragseingang konnte nach drei Geschäftsjahren mit rückläufigen Auftragseingängen wieder ein Auftragsplus verzeichnen und stieg um 6,6 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro (Vorjahr: 4,2 Milliarden Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erhöhte sich sehr deutlich auf 480 Millionen Euro (Vorjahr: 59 Millionen). Die EBIT-Rendite stieg nach 1,4 Prozent im Vorjahr auf 11,1 Prozent.

Nicola Leibinger-Kammüller, Vorsitzende des Vorstands von TRUMPF, sagte bei der Vorlage der Bilanz: „Die harte Arbeit, die wir im Unternehmen geleistet haben hinsichtlich notwendiger Kostensenkungen sowie die Bereinigung unseres Portfolios, zeigen Ergebnisse. Insbesondere der gestiegene Auftragseingang stimmt uns optimistisch für das laufende Geschäftsjahr, in dem wir weiteres Wachstum erwarten. Bei aller gebotenen Vorsicht angesichts der globalen Krisenherde und handelspolitischen Einschränkungen gehen wir von einer konjunkturellen Trendwende in unserem Geschäft aus. Der positive Trend des abgelaufenen Geschäftsjahrs hat sich im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs 2026/27 eindeutig bestätigt.“

TRUMPF sehe für die kommenden Monate große Chancen in einzelnen Märkten und Geschäftsfeldern. Dazu zählten die Themen Elektromobilität, Halbleiter und Leistungselektronik ebenso wie im Bereich Werkzeugmaschinen die Fertigungstechnologien zur Ausrüstung von Datacentern, Smart-Factory-Lösungen und Services. Ein weiteres Zukunftsfeld sei die humanoide Robotik. „Insgesamt steht zu erwarten, dass unsere Kunden ihre Maschinenparks nach einer längeren Periode der Zurückhaltung erneuern und dazu auch unsere Angebote im Bereich vernetzte Fertigung nutzen werden.“


Größte Einzelmärkte von TRUMPF

Umsatzstärkster Einzelmarkt von TRUMPF waren in diesem Geschäftsjahr die USA mit 772 Millionen Euro. Dies entspricht einem Plus von 16,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz in Deutschland sank um 6,4 Prozent auf 655 Millionen Euro (Vorjahr: 700 Millionen Euro). Im größten asiatischen Markt China sank der Umsatz um 7,4 Prozent auf 446 Millionen Euro (Vorjahr: 482 Millionen Euro).


Geschäftsbereiche und -felder

Der Geschäftsbereich Werkzeugmaschinen erzielte den höchsten Umsatz mit 2,38 Milliarden Euro (Vorjahr: 2,36 Milliarden Euro). Der Geschäftsbereich Lasertechnik verbuchte im Berichtsjahr einen rückläufigen Umsatz auf 1,17 Milliarden Euro (Vorjahr: 1,25 Milliarden Euro). Der Umsatz im Geschäftsfeld Elektronik betrug 458 Millionen Euro. Dies entsprach einem Plus von 3,6 Prozent gegenüber Vorjahr (442 Millionen Euro). Das Geschäftsfeld EUV, die Ausrüstung des TRUMPF Kunden ASML mit Hochleistungslasern, erhöhte seinen Umsatz um 9,2 Prozent gegenüber Vorjahr auf 791 Millionen Euro (Vorjahr: 724 Millionen Euro).


Entwicklung der Mitarbeiterzahlen

Die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von TRUMPF betrug zum Stichtag 30. Juni 2026 weltweit 17.583 Mitarbeiter (Vorjahr: 18.303). In Deutschland sank die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 7,1 Prozent auf 8.675 Mitarbeiter (Vorjahr: 9.337). Davon waren 5.350 am Stammsitz in Ditzingen, Gerlingen, Hettingen und Höfingen tätig. Im Berichtsjahr absolvierten 616 junge Menschen eine Ausbildung oder ein Studium an einer Dualen Hochschule. Die Ausbildungsquote lag bei 3,5 Prozent (Vorjahr: 3,3 Prozent).

Die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung betrug 2.914 (Vorjahr: 3.006). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung lagen mit 492 Millionen Euro unter Vorjahr (519 Millionen Euro). Die Entwicklungskostenquote verringerte sich auf 11,3 Prozent (Vorjahr: 12 Prozent), befand sich dennoch weiterhin über Branchendurchschnitt.

Prof. Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller

Vorsitzende des Vorstands

TRUMPF Vorstand

(von links nach rechts) Dr.-Ing. Stephan Mayer, Dr. rer. nat. Hagen Zimer, Dr. rer. nat. Berthold Schmidt, Dipl.-Betriebsw. Oliver Maassen, Dr. rer. pol. Lars Grünert, Prof. Dr. phil. Nicola Leibinger-Kammüller, Dr.-Ing. Mathias Kammüller

Geschäftsbericht 2025/26

„semicon“ – Titel des neuen TRUMPF Geschäftsberichts 2025/26.

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Ansprechpartner

Dr. Andreas Möller
Leiter Unternehmenskommunikation, Politik und Marke
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Dr. Andreas Möller, Leiter Unternehmenskommunikation und Politik, TRUMPF
Rainer Berghausen
Leiter Group Communications, Pressesprecher
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