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EuroBLECH 2026: Schneller zum fertigen Teil mit KI-gestützter Laserschweißzelle von TRUMPF

Dank Künstlicher Intelligenz (KI) gelingt die Programmierung der neuen TruLaser Weld 3000 deutlich schneller und einfacher // Kompakte Schweißoptik erreicht auch schwer zugängliche Stellen im Bauteil // Ideal für Unternehmen mit hoher Variantenvielfalt und begrenztem Platz

Ditzingen, 3. September 2026 – Fachkräftemangel, häufig wechselnde Bauteile und begrenzte Produktionsflächen stellen viele Fertigungsbetriebe vor Herausforderungen. Mit der neuen TruLaser Weld 3000 präsentiert TRUMPF zur EuroBLECH 2026 eine kompakte Roboter-Laserschweißzelle, die sich durch KI deutlich schneller programmieren lässt und zugleich wenig Platz benötigt. „Die TruLaser Weld 3000 verschafft insbesondere Unternehmen Wettbewerbsvorteile, die hochwertige Blechbaugruppen und Gehäuse in Kleinserien mit hoher Variantenvielfalt fertigen. Sie ermöglicht stabile Prozesse, kurze Durchlaufzeiten und damit eine hohe Flexibilität in der Fertigung“, sagt Moritz Berger, Produktmanager bei TRUMPF.


Doppelt so schnell vom CAD-Modell zum fertigen Programm

Die neue TruLaser Weld 3000 lässt sich klassisch an der Maschine oder mit der Software TruTops Weld „offline“, z.B. vom Büro aus, programmieren. Besonders bei häufig wechselnden Bauteilen ist dies vorteilhaft: Mitarbeiter erstellen neue Programme am Rechner, während die Maschine weiter produziert. Zudem entstehen die Schweißprogramme auf Basis von CAD-Daten deutlich schneller als bei der herkömmlichen Programmierung. Mit der Funktion „TeachLine Touch“ lassen sich anschließend kleine Abweichungen korrigieren. Schweißpunkte lassen sich durch einfaches Tippen auf dem Maschinenbildschirm an die richtige Position verschieben. Die Programmier- und Einrichtezeit reduziert sich dabei um bis zu 50 Prozent. Noch einfacher gelingt die Korrektur mit der Funktionserweiterung „TeachLine AI“. Hierbei erkennt ein KI-basiertes Verfahren die Abweichungen der Schweißpunkte und korrigiert die Roboterbahn entsprechend der realen Bauteilsituation. So lässt sich die Anlage schneller für neue Bauteile einrichten. Ein weiterer Vorteil: Auch weniger erfahrene Mitarbeiter können die Laserschweißzelle bedienen.


Kleinere Schweißoptik erweitert das Teilespektrum

Eine neu entwickelte, rund 40 Prozent kleinere Schweißoptik erweitert den Einsatzbereich der TruLaser Weld 3000. Dank der kompakten Bauweise erreicht der Schweißroboter auch schwer zugängliche Bereiche im Bauteil, beispielsweise die Innenräume tiefer Gehäuse, Kisten oder Boxen. Anwender können dadurch ein größeres Teilespektrum automatisiert fertigen und manuelle Nacharbeiten reduzieren. Für Prozessstabilität und Nahtqualität setzt TRUMPF auf bewährte Laserschweißtechnologien. Dazu zählt BrightLine Scan, eine Kombination aus Hochfrequenz-Scanner und einer motorischen Fokusverstellung. Sie sorgt für eine höhere Spaltüberbrückung von bis zu 0,4 Millimeter und breiteren Schweißnähten zum besseren Toleranzausgleich. Die Funktion BrightLine Weld verteilt die Laserleistung auf einen Innen- und Außenkern im Laserlichtkabel, was insbesondere beim Tiefschweißen Spritzer reduziert und für hochwertige Ergebnisse sorgt. Für größere Spalte bis ca. 1,5 Millimeter oder Werkstoffe, die Schweißzusatz benötigen, kombiniert FusionLine den Laser mit Zusatzdraht zur gezielten Materialeinbringung.


Wenig Aufstellfläche, viel Flexibilität

Die Schutzkabine der TruLaser Weld 3000 bringt eine Aufstellfläche von 3,65 x 3,65 Meter mit und ist damit rund 24 Prozent kleiner als die kleinste Ausführung der TruLaser Weld 5000. Somit ist die Laserschweißzelle ideal für beengte Produktionsumgebungen. Trotz der kompakten Bauweise kann die Maschine Bauteile in Paletten-Größe bearbeiten. Möglich macht dies ein KUKA Iontec Roboter mit 2100 Millimeter Reichweite und neuester Steuerungsgeneration. Zum Ausrichten der Bauteile kann der Anwender zwischen einem klassischen Schweißtisch, einem Dreh-Kipp-Positionierer oder einem kompakten Rotationswechsler für hauptzeitparalleles Be- und Entladen wählen.

Mit einer Laserleistung von drei oder vier Kilowatt schweißt die TruLaser Weld 3000 Edelstahl und Baustahl bis zu acht Millimeter sowie Aluminium bis sechs Millimeter Materialdicke. Typische Einsatzfelder sind der Geräte- und Anlagenbau, Blechbauteile für Rechenzentren, die Medizintechnik oder die Küchen- und Lebensmittelindustrie.

TruLaser Weld 3000

Mit der neuen TruLaser Weld 3000 präsentiert TRUMPF zur EuroBLECH 2026 eine kompakte Roboter-Laserschweißzelle, die sich durch KI deutlich schneller programmieren lässt. (Quelle: TRUMPF)

Kleinere Schweißoptik

Eine neu entwickelte, rund 40 Prozent kleinere Schweißoptik erweitert den Einsatzbereich der TruLaser Weld 3000. Damit lassen sich beispielsweise tiefe Bauteile wie Schaltschränke besonders gut fertigen. (Quelle: TRUMPF)

TeachLine Touch

Mit der Software TeachLine Touch lässt sich die Schweißzelle bis zu 50 Prozent schneller programmieren und einrichten. (Quelle: TRUMPF)

Zu dieser Presse-Information stehen passende digitale Bilder in druckfähiger Auflösung bereit. Diese dürfen nur zu redaktionellen Zwecken genutzt werden. Die Verwendung ist honorarfrei bei Quellenangabe „Foto: TRUMPF“. Grafische Veränderungen – außer zum Freistellen des Hauptmotivs – sind nicht gestattet. Weitere Fotos sind im TRUMPF Media Pool abrufbar.

Ansprechpartner

Ramona Hönl
Sprecherin Werkzeugmaschinen
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Ramona Hönl