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Quelle: TRUMPF
28.11.2019 / Ramona Hönl

6 Schritte, mit denen Sie Ihrer Smart Factory näherkommen

Wer über Begriffe wie Smart Factory und Industrie 4.0 nachdenkt, denkt häufig groß. Da geht es dann um vernetzte Maschinen, funkgesteuerten Materialfluss, vollautomatisierte Bestell- und Materialverwaltung und ähnliches. Aber es muss nicht immer das komplette Paket sein, auch ein Lohnfertiger kann smarter werden. Der Weg hin zur Smart Factory erfolgt wie jeder Lernprozess: in kleinen, kontinuierlichen Schritten. Diese Schritte müssen nicht immer komplex oder mit erheblichen Kosten verbunden sein. Erfahren Sie hier mehr zu ersten Schritten, die Ihre Effizienz, Ihre Produktivität und damit letztlich auch Ihren Erfolg steigern.

Ordnung schaffen: Lean Management funktioniert überall

Ein effizientes Hallen-Layout sorgt für einen optimalen Prozessfluss. Lean Management bedeutet, Prozesse so zu gestalten, dass sie möglichst verschwendungsarm ablaufen. Dazu gehört es, Wege zu verkürzen und Suchzeiten zu eliminieren. Das gelingt am besten, wenn die Maschinen in Ihrer Fertigung prozessgerecht angeordnet sind, denn ein optimaler Prozessfluss spart Zeit und macht Ihre Fertigung sofort effizienter.

Potenziale ausschöpfen: Zufriedene Mitarbeiter arbeiten produktiver

Lernen Sie von den Großen und setzen Sie Lean Management Methoden wie 5S in Ihrer Fertigung um. 5S bedeutet beispielsweise, die Arbeitsplätze so zu gestalten, dass die Arbeit störungsfrei ablaufen kann. Auch hier soll unnötiges Suchen vermieden und möglichst verschwendungsarm gearbeitet werden. Grundlage dafür ist ein sauberes und ordentliches Arbeitsumfeld, in dem sich Mitarbeiter wohler fühlen. Dies steigert die Produktivität Ihrer Mitarbeiter und wirkt sich im Qualitativen und Quantitativem positiv auf das Ergebnis Ihrer Prozesse aus, was bei Ihren Kunden zu noch mehr Zufriedenheit führt.

Schneller reagieren: Automatisierte Kalkulation spart Zeit

Wenn Sie eine Kalkulation nicht mehr aufwendig in Excel berechnen müssen, spart das eine Menge Zeit. Es gibt Programme, die teilautomatisiert kalkulieren, mehrere Vorschläge erstellen und Angebote per Mausklick automatisch auswerfen. Das Ganze funktioniert sogar online. Ihr Vorteil: Sie können sich auf standardisierte, fehlerfreie Angebote verlassen. Auch der Zugriff auf frühere Angebotsversionen zu ähnlichen oder gleichen Aufträgen beschleunigt Ihre Reaktionsfähigkeit in der Angebotserstellung. Der Vorteil Ihrer Kunden: Die Wartezeit auf ein qualifiziertes Angebot verkürzt sich, was Ihre Chancen für die Auftragserteilung zusätzlich wachsen lässt.

Clever konstruieren: Schon bei der Bauteilgestaltung Prozessschritte einsparen

Gewohntes Denken ist bequem. Aber manchmal kann es eine Menge Zeit sparen, wenn man schon bei der Bauteilgestaltung versucht, neu zu denken. Ist eine Schweißnaht notwendig oder kann diese beispielsweise durch eine zusätzliche Biegung ersetzt werden? Mit einer neuen Bauteilkonstruktion können Sie sich oft Prozessschritte und zusätzlichen Koordinationsaufwand sparen und optimieren ganz nebenher womöglich auch noch Ihr Bauteil. Schauen Sie sich Ihr Teilespektrum an und versuchen Sie, es mit neuen Augen zu betrachten.

Papier sparen: Medienbrüche sind Fehlerquellen und Zeiträuber

Sie arbeiten mit ausgedruckten Zeichnungen, Excel und ERP? Versuchen Sie, wichtige Daten, wie beispielsweise CAD-Zeichnungen oder Arbeitspapiere, nur noch digital von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz zu übermitteln. Damit vermeiden Sie unter anderem Suchzeiten in Papierstapeln, die durch Ihre Fertigung laufen und vermeiden, dass veraltete Zeichnungsversionen im Umlauf sind. Sie arbeiten mit ausgedruckten Zeichnungen, Excel und ERP? Versuchen Sie, wichtige Daten, wie beispielsweise CAD-Zeichnungen oder Arbeitspapiere, nur noch digital von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz zu übermitteln. Damit vermeiden Sie unter anderem Suchzeiten in Papierstapeln, die durch Ihre Fertigung laufen und vermeiden, dass veraltete Zeichnungsversionen im Umlauf sind.

Vorausschauend planen: Produktionssteuerung kann ganz einfach sein

Es muss nicht immer gleich die komplett vernetzte Fertigung sein: Manchmal verhilft auch in Sachen Produktionssteuerung schon ein kleines Umdenken zur Effizienzsteigerung. Sie wollen Ihre Maschinen möglichst immer auslasten? Dies ist nachvollziehbar. Prüfen Sie jedoch auch immer, wie sich die Auslastung eines Prozesses auf weitere Prozessschritte auswirkt. Verschachteln und priorisieren Sie beispielsweise Ihre zu schneidenden Teile nach fälligem Liefertermin und nicht ausschließlich nach passender Blechdicke und vermeiden Sie so Kapazitätsengpässe, die zu Hektik führen. Positiver Nebeneffekt: Sie reduzieren Bestände und lange Liegezeiten in Ihrer Fertigung und verkürzen somit Durchlaufzeiten und erhöhen Ihre Flexibilität. Mit dieser sogenannten engpassorientierten Fertigungsplanung bringen Sie Ruhe in Ihre Produktion und steigern sowohl Ihre Produktivität als auch Ihre Liefertreue.

 

28.11.2019
Ramona Hönl

Chefredakteurin TRUMPF Online Magazin & Sprecherin Additive Manufacturing

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